Montag, 14. März 2016

Der Sport

Das diesjährige Skimington fand in Graubünden statt, genau gesagt in Waltensburg/Vuorz. Der Ort ist umgeben von verschiedenen Skigebieten, unter anderem Flims-Laax, Obersaxen und das überschauliche Skigebiet Brigels, nur einen knappen Kilometer von unserer Unterkunft entfernt.
Brigels: keine Warteschlangen an den Bahnen, keine Hektik, dafür perfekt und extrabreit präparierte Pisten
Früh angereist und nach einer kurzen Besichtigung des Ferienhauses, Verteilung der Zimmer, Entfernung von Hunde(?)kacka, begab sich das Skimingtonteam zur Halbtageskarte in das Skigebiet Brigels. Die später anreisenden Jörg P. und Rolf K. - unser Hausteam - wollte sich von vornerein um Haus, Essen und Getränke kümmern.
Das Sportteam vor der ersten Abfahrt
und bei derersten Einkehr auf der Alpe Dado
So erwartete uns der perfekte Skispass, auf bestem Schnee und mit bestem Wetter. Auch die Folgetage bieteten dem Team beste Skibedingungen, so wurde am Freitag (11.03.) das Skigebiet Flims-Laax ekundet. Teile der Gruppe waren gar so euphorisch, dass sie gleich einen Surselva - Skipass lösten, 6 Skigebiete auf einem Skipass...doch darüber liegt nun das Mäntelchen des Schweigens.


Auch das Hausteam, begleitet von Birgit K. und Moni K. konnte sich am zweiten Tag zu einer Bergtour aufraffen und das Haus einfach mal Haus sein lassen.
Das Hausteam Jörg & Rolf mit Bergführerin Birgit K. bei der Tourenplanung
Abends traf man sich dann wieder im Haus und tauschte die Erlebnisse aus - auch das Hausteam hatte einige Höhenmeter und Kilometer unter teils widrigen Bedigungen (zu heiß) hinter sich gebracht.
Hausteamleiter Rolf K. in der Ruheposition
Jetzt gilt es wieder Kondition tanken und ein Jahr Badminton spielen um dann wieder fit ins nächste Skimingtonerlebnis zu starten...


Sonntag, 13. März 2016

Das Haus

Unser Haus - ein typisches Walser Haus im Bündner Stil - hatten wir nach einigen Irrungen und Wirrungen, erst kurzfristig mieten können. Das Haus - ehemals ein Gasthaus - war sehr gemütlich mit einer großen Stube und einem schönen Kachelofen. Dieser musste dann erst Mal angeheizt werden. Klaro, ein Fall für unser Hausteam  und Oberheizer Rolf K. mit Assistente Jörg P..

Mmmmh, warum brennt er nicht....?
 Nach einigen Versuchen wurde es dann doch warm, sehr warm, und noch wärmer, so dass sich eine umfassende Diskussion entspann, wie lange denn der Ofen so eine Gaststube wärmt...

Blick in die Diskussionsrunde über den Kachelofen
Natürlich war das Essen ein zentraler Bestandteil, so wurde abends gekocht, Vorspeisen zubereitet unter dem wachsamen Auge des Hausteams.

Küchenchef Rolf K. bei der Zubereitung eines wundervollen Lammcurrys

Auch sonst gab es immer was zu tun - ganz den Leitsprüchen unserer Lieblingsbaumärkte folgend:

"Respekt wer's selber macht"
Das Haus war umgeben von einem schönen Balkon, der zum ersten Bierchen nach den Ski- und Wandererlebnissen geradezu einlud

Austausch der Erlebnisse auf Balkonien

Der Ort

Da nicht alle Skimingtonis aufgrund der sportlich vielfältigen Tätigkeiten und der umfassenden Hauspflege Zeit hatten, unseren Ort Waltensburg (auf Bündner Ladinisch Vuorz) zu erkunden, sei diesem eine eigene Bloggerseite gewidmet. Waltensburg ist ein Straßendorf in der Surselva mit ca. 400 Einwohnern. Seit dem 16. Jahrhundert ist Waltensburg eine reformierte Exklave inmitten der sonst vorwiegend katholischen Surselva. Die nördliche Gemeindegrenze ist gleichzeitig Kantonsgrenze und besteht aus einer Gebirgskette, der nebst dem Ruchi auch der Muttenstock (3089 m) angehört - hier kann unser Bergteam Auskunft erteilen, die ja praktisch fast oben waren...

Die alte Bäckerei von Waltensburg

Touristisches Highlight ist sicherlich die reformierte Kirche Waltensburg, die im 11. Jahrhundert als Kapelle in Saalform erbaut worden ist.

Die Kirche von Waltensburg (nach der Restaurierung 2009/10)
Von den Wandmalereien aus vier verschiedenen Epochen sind die Werke eines unbekannten Meisters um 1330 kunsthistorisch besonders wertvoll. Weil er seine bedeutendsten Werke in Waltensburg hinterlassen hat, wird er der Waltensburger Meister genannt. Seine Werke stehen in geistiger Verwandtschaft mit den um die gleiche Zeit entstandenen Miniaturen der Manessischen Handschrift sowie den Glasmalereien von Königsfelden.

Die Bilder des Meisters von Waltensburg aus der Zeit um 1330
Der quadratische Chor mit Taufstein und Orgel